
Seminaranmeldung Sommersemester 2026
Liebe KandidatInnen, liebe TeilnehmerInnen und Studierende,
auf dieser Seite können Sie sich zu den Seminaren des Sommersemesters 2026 (16.03.2026 -13.07.2026) anmelden.
Die genauen Informationen zu den Seminaren (Uhrzeit, Ort und weitere Details) finden Sie im Semesterprogramm des Sommersemesters 2026 und unter "Mehr Anzeigen" für das jeweilige Seminar.
Um sich anzumelden, wählen Sie bitte über die checkbox auf der rechten Seite nach und nach alle Seminare aus, die Sie im kommenden Semester belegen möchten.
Wenn Sie mit Ihrer Auswahl fertig sind, füllen Sie das unten stehende Formular aus.
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Hier können Sie sich für die Seminare für das Sommersemester 2026 anmelden.
Semesterabschlussbesprechung
13. Juli 2026
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13. Juli 2026
Dr. phil. Dipl.-Psych. Udo Porsch
Semesterabschlussbesprechung mit Ausbildungsteilnehmer:innen, Kandidat:innen, Ausbildungsleitungen und Vorstandsmitgliedern über aktuelle Ausbildungsthemen.
Termin: Montag, 13.07.2026, 20.15-21.45 Uhr
Literaturseminar Sexualität III
3. Juli 2026
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3. Juli 2026
Dr. Christa Schneider
Inhalt:
Im Wintersemester 2026/27 wird Herr Weber-Meewes aus Hamburg im mpi an einem Samstag einen Studientag „SEXUALITÄTEN“ mit folgenden Schwerpunkten anbieten:
· Über das Perverse im Normalen und die Normalität der Perversion: zur Konzeption der perversen Position in der Entwicklung vom Knaben zum Mann
· Über Pädophilie
· Über Unterschiede von männlicher und weiblicher Perversion und wie diese das Geschlechterverhältnis mitprägen.
Im Sommersemester werden wir die „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ von S.F. gemeinsam lesen und diese aus einer historischen Perspektive bewerten und einordnen.
Im Wintersemester folgen zwei weitere Literaturseminare zu Stollers Hauptwerk „Perversion“ und Glasser´s Theorie des prägenden infantilen ambivalenten Beziehungserlebens späterer Perverser.
Bitte beachten Sie, dass die Literaturseminare Voraussetzung für die Teilnahme am Studientag darstellt.
Literatur:
Literatur wird auf Teamdrive hochgeladen
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Teil 1: Dienstag, 21.04.2026, 20.15 – 21.45 Uhr (Porsch)
Teil 2: Samstag, 06.06.2026, 10:00 – 11:30 Uhr (Lohmeier-Zenz)
Teil 3: Freitag, 03.07.2026, 15:00 – 16:30 Uhr (Schneider)
Übertragung im Behandlungsprozess - Wie innere Wirklichkeit wirksam wird
27. Juni 2026
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27. Juni 2026
Dr. Julia Adler
Inhalt:
Das Seminar widmet sich unterschiedlichen Verständnissen von Übertragung im Behandlungsprozess. Neben der Auffassung von Übertragung als Wiederholung früherer Beziehungserfahrungen richtet sich der Blick auf unbewusste Dynamiken der inneren Wirklichkeit, die das Erleben der Situaon und die aktuelle Beziehung strukturieren. Anhand klinischer Vigneen wird gemeinsam erarbeitet, wie solche Dynamiken im Behandlungsprozess wirksam werden und wie sie dort wahrgenommen und verstanden werden können.
Literatur:
Die Literatur wird wenige Wochen vor dem Termin versendet.
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 27.06.2026, 10:00 – 13:00 Uhr
DGPT, DPV & IPSO - Was für Weiterbildungsteilnehmer:innen von Interesse ist
20. Juni 2026
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20. Juni 2026
Dipl.-Psych. Christine Tegel, Dipl.-Psych. Bianca Tiator
Inhalt:
In diesem Seminar möchten wir über unterschiedliche Fach- und Berufsverbände, -gesellschaften und -organisationen informieren, die für Kandidat:innen in psychodynamischer Ausbildung (Erwachsene) interessant sein dürften: Die Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT), die Deutsche Psychoanalytische Vereinigung (DPV) und die International Psychoanalytical Studies Organisation (IPSO). Im Seminar wird der Schwerpunkt auf zahlreiche Möglichkeiten und Angebote gelegt, die Sie bereits während Ihrer Ausbildung nutzen können, um z.B. berufspolitische Luft zu schnuppern, aktiv Ihre eigene berufliche Zukunft mitzugestalten, sich auf Kongressen fachlich zu bereichern und mit Kolleg:innen außerhalb des eigenen Instituts in Kontakt zu kommen, um ein größeres Zusammengehörigkeitsgefühl zu entwickeln, sich im Schreiben wissenschaftlicher Vorträge auszuprobieren, an Austauschprogrammen von Instituten anderer Länder teilzunehmen und damit den eigenen (deutschen) Horizont zu erweitern. Das Seminar ist zunächst informativ gedacht, gleichzeitig soll es durch unsere eigenen Erfahrungen lebendig werden und natürlich möchten wir Ihnen auch Raum für Fragen zur Verfügung stellen.
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Für Kandidat:innen des mpi der Sektion Erwachsene: TP- und DPV-Ausbildung.
Für Kandidat:innen des WePP: TP- und verklammerte Ausbildung.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 20.06.2026, 11:00 – 12:30 Uhr
Ambulanzkonferenz (Erwachsene) - Kipphan
16. Juni 2026
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16. Juni 2026
Dipl.-Psych. Horst Kipphan
Hier werden alle Patient:innen vorgestellt, mit denen in der vergangenen Woche diagnostische Gespräche und ggf. Notfallinterventionen durchgeführt wurden. Die Fallbesprechung wird in einem kurzen Ergebnisprotokoll niedergelegt, das zu folgenden Punkten Stellung nimmt:
- Überweisungsmodus
- Diagnose (mit ICD-10 Ziffer)
- Indikation
- Vermittlung innerhalb der Ambulanz oder zu niedergelassenen Psychotherapeut:innen
- Überweisung an Psychiater:innen
- stationäre Therapie, Suchtberatung
- weitere körperliche Abklärung
Das Protokoll wird von Untersucher:in und jeweiliger Leitung der Ambulanzkonferenz unterzeichnet. Der Schwerpunkt liegt auf den klinisch handlungsrelevanten Aspekten, also der „Realitätsseite“ eines Falles. Dies steht nicht im Gegensatz zur psychoanalytischen Betrachtung, sondern macht diese erst sinnvoll möglich.
- Ambuko Kipphan: Dienstags: 16.06., um 18:00 Uhr, online
Elternarbeit – Das Arbeitsbündnis mit den Eltern in der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie
13. Juni 2026
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13. Juni 2026
Dipl.-Soz.Päd.(FH) Doris Kölsch
Anhand von Fallbeispielen zu zwei Texten sollen zentrale Fragen des Arbeitsbündnisses besprochen werden. Wie gestalte ich ein Arbeitsbündnis mit den Eltern.
Es wird um eigenes Fallmaterial gebeten, dies bitte vorab mit mir besprechen.
Die ersten beiden Texte setze ich als gelesen voraus. Eine ausführliche Literaturliste wird verteilt.
Literatur:
- Bade, Heide: Elternarbeit in einer Behandlung eines neurotischen Vorschulkindes; in;Zeitschrift für AKJP, Heft 114, 2/2002.
- Zeller-Steinbrich, Gisela: Beziehungsanaltische Arbeit mit den Eltern; in; Kinderanalyse, Heft 2, 13. Jahrgang, April 2005.
- Stern, Daniel N. - Mutterschaftskonstellation; Stuttgart 1998
- Richter, Horst Eberhard – Eltern, Kind, Neurose; Stuttgart 1963
Anmelde-und Teilnahmehinweis:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Zusätzlich bitte bei der Dozentin anmelden unter: doriskoelsch@gmx.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 13.06.2026, 10.00 – 13.00 Uhr
Literaturseminar Sexualität II
6. Juni 2026
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6. Juni 2026
Dipl.-Psych. Christoph Lohmeier-Zenz
Inhalt:
Im Wintersemester 2026/27 wird Herr Weber-Meewes aus Hamburg im mpi an einem Samstag einen Studientag „SEXUALITÄTEN“ mit folgenden Schwerpunkten anbieten:
· Über das Perverse im Normalen und die Normalität der Perversion: zur Konzeption der perversen Position in der Entwicklung vom Knaben zum Mann
· Über Pädophilie
· Über Unterschiede von männlicher und weiblicher Perversion und wie diese das Geschlechterverhältnis mitprägen.
Im Sommersemester werden wir die „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ von S.F. gemeinsam lesen und diese aus einer historischen Perspektive bewerten und einordnen.
Im Wintersemester folgen zwei weitere Literaturseminare zu Stollers Hauptwerk „Perversion“ und Glasser´s Theorie des prägenden infantilen ambivalenten Beziehungserlebens späterer Perverser.
Bitte beachten Sie, dass die Literaturseminare Voraussetzung für die Teilnahme am Studientag darstellt.
Literatur:
Literatur wird auf Teamdrive hochgeladen
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Teil 1: Dienstag, 21.04.2026, 20.15 – 21.45 Uhr (Porsch)
Teil 2: Samstag, 06.06.2026, 10:00 – 11:30 Uhr (Lohmeier-Zenz)
Teil 3: Freitag, 03.07.2026, 15:00 – 16:30 Uhr (Schneider)
Winnicott
3. Juni 2026
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3. Juni 2026
Dipl.-Psych. Johannes Rau
Inhalt:
Literatur:
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Mittwoch, 03.06.2026, 20:15 – 21:45 Uhr
Psychoanalytische Haltung und Abstinenz (Nachholtermin)
30. Mai 2026
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30. Mai 2026
Dipl.-Psych. Sabine Pregler
Inhalt:
Die Auseinandersetzung darüber, mit welcher psychoanalytischen Haltung Analytiker:innen und Therapeut:innen ihren Patient:innen begegnen sollen, zieht sich durch die Geschichte der Psychoanalyse bis heute. Neben der „Chirurgenmetapher“ (Freud) haben sich andere Begrifflichkeiten entwickelt, die im Seminar besprochen werden sollen: u.a. die Metaphern des Spiegels, des Spielraums, des Mitspielers.
Zentral ist die Frage: wie kann die analytische/therapeutische Aufgabe gelöst werden, Abstinenz und Neutralität zu bewahren und doch eine förderliche Resonanz zu geben?
Neben der Einführung in die historische Entwicklung dieser Fragen, der Klärung der Begrifflichkeiten und Darstellung verschiedener analytischer Positionen geht es im Seminar auch um Praxisbeispiele der Teilnehmer:innen.
Literatur (empfohlen):
- Cremerius, J.: (1998) Die psychoanalytische Abstinenzregel. Vom regelhaften zum operationalen Gebrauch, S. 50-80. In: Cremerius, J.: (1998) Arbeitsberichte aus der psychoanalytischen Praxis. edition diskord
Weiterführende Literatur:
- wird im Seminar angegeben
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 30.05.2026, 10:00 – 13:00 Uhr
Ambulanzkonferenz (AKJP) - Gnudi
26. Mai 2026
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23. Juni 2026
M.A. Adele Gnudi
Alle Erstgespräche der akjp-Ambulanz werden unter Diagnose- und Indikationsaspekten besprochen (Pflichtseminar). Bitte immer vorher anmelden.
- Ambuko Gnudi: Dienstags: 26.05., 23.06., jeweils um 19.30 Uhr, online
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
- Ambuko Gnudi: Bitte vorab auch bei Frau Gnudi per E-Mail anmelden unter: praxis.gnudi@web.de
Objektkonstanz
23. Mai 2026
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23. Mai 2026
Dipl.-Psych. Sabine Pregler
Inhalt:
Der Erwerb der Objektkonstanz ist von großer Bedeutung für die gesunde psychische Entwicklung des Kleinkinds. Im Seminar werden die Entwicklungsschritte beschrieben, die ihrem Erwerb vorangehen und verschiedene Auffassungen dieses Konzeptes vorgestellt (u.a. René Spitz, Anna Freud, Jean Piaget, Margret Mahler).
Daran schließt sich die Frage, welche psychopathologischen Strukturen erwachsener Patienten durch einen unzulänglichen Erwerb der Objektkonstanz erklärt werden können und welche Implikationen sich für die Behandlung ergeben.
Beispiele aus Behandlungen können gerne eingebracht werden.
Literatur:
- Akhtar, S., Kramer, S., Parens H. (Hrsg.): Die innere Mutter. Zur theoretischen und klinischen Bedeutung der Objektkonstanz. Fischerverlag, 1997.
Dieses Buch bietet eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema. Leider ist es nur noch antiquarisch zu bekommen.
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Weiterführende Literatur:
Weitere Literatur wird im Seminar angegeben.
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 23.05.2026, 10:00 – 13:00 Uhr
Datengestützte Qualitätssicherung in der ambulanten Psychotherapie: Das QVA und QVA-KJ Projekt
21. Mai 2026
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21. Mai 2026
Prof. Dr. Carola Cropp, Dr. Matthias Volz
Inhalt:
Maßnahmen zur Qualitätssicherung (QS) haben in der Psychotherapie eine lange Tradition und werden u.a. durch das Gutachterverfahren, regelmäßige Super-/Intervision und Fortbildung realisiert. Eine weitere Form bilden datengestützte QS-Systeme, die den Behandler*innen ein automatisiertes Feedback relevanter Prozess- und Wirkfaktoren bereitstellen.
Mit dem Gesetz zur Reform der Psychotherapeutenausbildung wurde 2019 verankert, dass eine verpflichtende QS-Maßnahme für die gesamte ambulante Versorgung erwachsener Patient*innen entwickelt und implementiert werden soll, welche auch auf Daten von Patient*innenbefragungen basiert. Ein vom Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) entwickeltes QS-System wird derzeit in NRW erprobt und soll anschließend bundesweit eingeführt werden, wobei sowohl die Validität als auch klinische Nützlichkeit der neu entwickelten Items hochumstritten ist. Für die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie ist über kurz oder lang ein ähnliches Procedere zu erwarten.
Die QVA- und QVA-KJ Projekte verfolgen das Ziel, ein an den Bedarfen von in der Versorgungspraxis tätigen PP und KJP orientiertes, einfach zu implementierendes QS-System zur Verfügung zu stellen, das Behandler*innen durch weitgehend automatisierte Prozesse in unaufwendiger Form klinisch relevante, ergänzende Informationen für ihre Diagnostik, Behandlungsplanung und Verlaufskontrolle bereitstellt. Zentrale Unterschiede zum IQTIG-System bestehen darin, dass 1) basale verfahrensübergreifende und für die Psychotherapie klinisch relevante Dimensionen erfasst werden, 2) durch eine behandlungsbegleitende QS das Feedback tatsächlich zur Verbesserung der Qualität laufender Behandlungen genutzt werden kann, und 3) eine Risikoadjustierung des Ergebnisses auf Basis von Patient*innenmerkmalen (z.B. Schwere oder Chronifizierung der Symptomatik zu Beginn der Behandlung) möglich ist. Das QS-System kann sowohl von Erwachsenen- als auch von Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen in psychotherapeutischen Ausbildungsambulanzen und Psychotherapiepraxen genutzt werden. Ein Einstieg in das Projekt ist jederzeit möglich.
Der Vortrag gibt einen kurzen Einblick in die aktuelle Diskussion zur datengestützten QS in der Psychotherapie und stellt anschließend die Ziele, den Aufbau und die praktische Nutzung des QVA- und QVA-KJ Projekts vor.
Weiterführende Literatur:
- Benecke, C., & Volz, M. (2023). Qualitätsmerkmale und Versorgungsrelevanz psychodynamischer Ausbildungsambulanzen: Das QVA-Projekt. Zeitschrift für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, 69(4), 345-368.
Open Access: https://www.vr-elibrary.de/doi/abs/10.13109/zptm.2025.71.2.140
- Benecke, C., Volz, M., Rulfs, F., Cwik, J.C., Piechotta, B., Rubel, J. et al. (2025). Qualitätssicherung in der ambulanten Psychotherapie. Übersicht und aktuelle Entwicklungen. Psychotherapeutenjournal 03/25, 222-233.
Open Access: https://doi.org/10.61062/ptj202503.001
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Die Veranstaltung richtet sich sowohl an die Ausbildungskandidat*innen des MPI als auch an alle interessierten Mitglieder (PP, KJP), die in eigener Praxis niedergelassen und/oder als Supervisor*innen tätig sind und sich über die Möglichkeiten einer datengestützten QS informieren möchten.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: Online über Zoom: Mit diesem Link gelangen Sie direkt in das Meeting.
Termin: Samstag, 21.05.2026, 20:15 – 21:45 Uhr
Einführung in die Theorie der Erstuntersuchung
16. Mai 2026
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16. Mai 2026
Dipl.-Psych. Christoph Lohmeier, Dr. med. Jürgen Sandmann
Inhalt:
Einführung in die Durchführung von Erstinterviews/Erstuntersuchungen als Block.
Diese Veranstaltung ist für alle, die in diesem Semester mit ihrer Aus- oder Weiterbildung beginnen, verpflichtende Voraussetzung zum Besuch der Erstinterviewseminare.
Für alle anderen steht die Veranstaltung selbstverständlich auch offen.
Weiterführende Literatur:
- Argelander, H., Das Erstinterview in der Psychotherapie, Darmstadt 1987
- Eckstaedt, A., Die Kunst des Anfangs, Frankfurt 1995
- Haesler, L. Zur Technik des Interviews bei „unergiebigen“ Patienten, Psyche 2/1987 S.157-182
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 16.05.2026, 09:00 – 14:30 Uhr
Entstehung und Psychodynamik der Borderline-Störung (Nachholtermin)
9. Mai 2026
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9. Mai 2026
Dr. med. Julia Bender-Hoch
Inhalt:
Aus psychoanalytischer Sicht entsteht die Borderline-Struktur durch eine Traumatisierung der kindlichen Autonomiestrebungen im 2.-3. Lebensjahr. Sie ist durch Symbolisierungsstörungen, Spaltung der Selbst- und Objektrepräsentanzen, nicht internalisierte Triangulierung, Intoleranz gegenüber Trennungen und ein archaisches Aggressionspotenzial gekennzeichnet.
Dieses Seminar soll einen Überblick über Entstehung und Phänomenologie des Störungsbildes aus überwiegend objektbeziehungstheoretischer Sicht geben.
Weiterführende Literatur:
- Kernberg (2009): Borderline Störung und pathologischer Narzißmus, Frankfurt a.M. (suhrkamp)
- Rhode-Dachser, C. (1979): Das Borderline-Syndrom. Psyche, 33. Jahrgang, Heft 6, pp 481-527, Stuttgart (Klett-Cotta)
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Gerne können eigene Fälle eingebracht werden.
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 09.05.2026, 10:00 – 11:30 Uhr
SKEPT – Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie
6. Mai 2026
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6. Mai 2026
Dipl.-Soz.-Päd. Theresa Bollinger
Inhalt:
In diesem Seminar gebe ich einen Einblick in meine ersten Erfahrungen in der Arbeit mit Säuglingen, Kleinkindern und deren Bezugspersonen.
Fragen und Aussagen, die mir immer wieder begegnen: „Wie soll das gehen?“, „Ein Säugling als Patient in Therapie?“, „Ein Baby kann doch noch gar nicht sprechen…“, „Sind die Eltern dann mit dabei?“
Mit diesen und weiteren Fragen werden wir uns gemeinsam befassen.
Anhand einer Fallvignette betrachten wir, wie eine Therapie mit Säuglingen und deren Eltern (oder Bezugspersonen) ablaufen kann.
Auch beschäftigen wir uns mit der Frage, welche (Aus)Wirkungen eine frühe (therapeutische) Unterstützung auf das Kind, die Eltern und das Gesamtgefüge haben kann.
Gerne können auch Fallbeispiele oder persönliche Erfahrungen der Teilnehmenden mit eingebracht werden.
Literaturempfehlung:
- Cierpka, M., Windaus, E. (Hg.) 2007. Psychoanalytische Säuglings-Kleinkind-Eltern-Psychotherapie: Konzepte - Leitlinien - Manual. Brandes & Apsel.
- Largo, R. H. (2019). Babyjahre - Entwicklung und Erziehung in den ersten 4 Jahren. Piper Verlag.
- Stern, D. N. Tagebuch eines Babys (2011). Was ein Kind sieht, spürt, fühlt und denkt. Piper Verlag. (Originalausgabe erschienen 1992. Basic Books)
Weiterführende Literatur:
- Cierpka, M. (Hg.) (2012). Frühe Kindheit 0-3 Jahre. Beratung und Psychotherapie für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern. Springer Verlag, Berlin und Heidelberg
- Zero To Three (2019). DC: 0-5. Diagnostische Klassifikation seelischer Gesundheit und Entwicklungsstörungen der frühen Kindheit. Kohlhammer Verlag.
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Mittwoch, 06.05.2026, 20:15 – 21:45 Uhr
Ambulanzkonferenz (Erwachsene) - Aryaie-König
29. April 2026
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24. Juni 2026
Dipl.-Psych. Firoozeh Aryaie-König
Hier werden alle Patient:innen vorgestellt, mit denen in der vergangenen Woche diagnostische Gespräche und ggf. Notfallinterventionen durchgeführt wurden. Die Fallbesprechung wird in einem kurzen Ergebnisprotokoll niedergelegt, das zu folgenden Punkten Stellung nimmt:
- Überweisungsmodus
- Diagnose (mit ICD-10 Ziffer)
- Indikation
- Vermittlung innerhalb der Ambulanz oder zu niedergelassenen Psychotherapeut:innen
- Überweisung an Psychiater:innen
- stationäre Therapie, Suchtberatung
- weitere körperliche Abklärung
Das Protokoll wird von Untersucher:in und jeweiliger Leitung der Ambulanzkonferenz unterzeichnet. Der Schwerpunkt liegt auf den klinisch handlungsrelevanten Aspekten, also der „Realitätsseite“ eines Falles. Dies steht nicht im Gegensatz zur psychoanalytischen Betrachtung, sondern macht diese erst sinnvoll möglich.
- Ambuko Aryaie-König: Mittwochs: 29.04., 27.05., 24.06., jeweils 18:00-19:00 Uhr, online
Psychopharmakologie II
29. April 2026
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29. April 2026
Dr. med. Jürgen Sandmann
Inhalt:
Es soll ein Überblick über Gruppen, Indikationen, und Wirkweisen von Psychopharmaka vermittelt werden.
Anmelde-und Teilnahmehinweis:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin 2: Mittwoch, 29.04.2026, 20:15 – 21:45 Uhr
Einführung in die Übertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP)
25. April 2026
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25. April 2026
Prof. Dr. Philipp Martius
Inhalt:
TFP ist ein psychodynamisches Verfahren, das als spezifische Therapie für Persönlichkeitsstörungen (nach ICD-10) entwickelt und wissenschaftlich er- folgreich evaluiert wurde. O.F.Kernberg entwickelte das Verfahren auf dem Boden der Objektbeziehungstheorie. Ein Manual wurde erstellt, das Grundla- gen, Konzeption, Rahmenbedingungen, Technik und phasenbezogenes Vorge- hen beschreibt. Inzwischen gibt es eine Reihe von Anwendungen, z.B. bei nar- zisstischer Pathologie, im stationären Setting oder absehbar auch als Gruppen- therapie. Im Seminar werden Störungsbild, Behandlungsansatz und Vorgehensweise praxisnah diskutiert. Fallbeispiel der Teilnehmenden sind willkommen.
Literatur:
- Yeomans FE, Clarkin JF, Kernberg OF (2017). TFP-Manual. Stuttgart: Schattauer.
Weiterführende Literatur:
- Doering S (2016). TFP, Göttingen: V&R.
- Martius Ph (2025) TFP-G. PdP: DOI 10/21706/pdp-24-4-415
- Martius Ph (2021) TFP im höheren Lebensalter. PdP: DOI 10.21706/pdp 20-3- 234
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Ab Juni 2026 ist ein TFP-Curriculum in Bad Kreuznach geplant.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 25.04.2026, 10:00 – 13:30 Uhr
Konzept des „Inneren Rassisten“ – praktische Übung
22. April 2026
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22. April 2026
Dr. med. Irina Tavlaridou
Inhalt:
In diesem Seminar wird anhand eines Fallbeispiels das Konzept des „Inneren Rassisten“ von Fakhry Davids näher beleuchtet und verstanden
Literatur:
- Davids, M. F. (2016): Ethnische Reinheit, Andersartigkeit und Angst. Das Modell des „inneren Rassismus.“ Psyche-Z Psychoanal70: 779-804
Weiterführende Literatur:
- Davids, F (2019): Innerer Rassismus. Eine psychoanalytische Annäherung an race und Differenz. Gießen: Psychosozial Verlag
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Mittwoch, 22.04.2026, 18:30 – 20:00 Uhr
Literaturseminar Sexualität I
21. April 2026
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21. April 2026
Dr. phil. Dipl,-Psych. Udo Porsch
Inhalt:
Im Wintersemester 2026/27 wird Herr Weber-Meewes aus Hamburg im mpi an einem Samstag einen Studientag „SEXUALITÄTEN“ mit folgenden Schwerpunkten anbieten:
· Über das Perverse im Normalen und die Normalität der Perversion: zur Konzeption der perversen Position in der Entwicklung vom Knaben zum Mann
· Über Pädophilie
· Über Unterschiede von männlicher und weiblicher Perversion und wie diese das Geschlechterverhältnis mitprägen.
Im Sommersemester werden wir die „Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie“ von S.F. gemeinsam lesen und diese aus einer historischen Perspektive bewerten und einordnen.
Im Wintersemester folgen zwei weitere Literaturseminare zu Stollers Hauptwerk „Perversion“ und Glasser´s Theorie des prägenden infantilen ambivalenten Beziehungserlebens späterer Perverser.
Bitte beachten Sie, dass die Literaturseminare Voraussetzung für die Teilnahme am Studientag darstellt.
Literatur:
Literatur wird auf Teamdrive hochgeladen
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Teil 1: Dienstag, 21.04.2026, 20.15 – 21.45 Uhr (Porsch)
Teil 2: Samstag, 06.06.2026, 10:00 – 11:30 Uhr (Lohmeier-Zenz)
Teil 3: Freitag, 03.07.2026, 15:00 – 16:30 Uhr (Schneider)
Digitale Gesundheitsanwendungen
18. April 2026
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18. April 2026
M.Sc. Annika Walther-Steidl
Inhalt:
Seit 2019 haben Patient*innen Anspruch auf die Versorgung mit digitalen Gesundheitsanwendungen, sogenannten DiGA. Diese werden entweder von behandelnden Ärzt*innen oder Psychotherapeut*innen verordnet oder können direkt bei der Krankenkasse beantragt werden. In diesem Seminar sollen zunächst die Rahmenbedingungen der Verordnungen von DiGA vorgestellt werden, um dann einzelne Apps beispielhaft vorzustellen. Es erfolgt eine Einordnung der empirischen Evidenzgrundlage von DiGA sowie eine gemeinsame Diskussion psychodynamischer Aspekte der fortschreitenden Digitalisierung im Gesundheitswesen.
Weiterführende Literatur:
- Bundespsychotherapeutenkammer (2024). Praxis Info: Digitale Gesundheitsanwendungen. https://api.bptk.de/uploads/B_Pt_K_Praxis_Info_Digitale_Gesundheitsanwendungen_4e4a282fe4.pdf
- Schreiter, S., Mascarell-Maricic, L., Rakitzis, O., Volkmann, C., Kaminski, J., & Daniels, M. A. (2023). Digitale Gesundheitsanwendungen im Bereich psychischer Gesundheit. Deutsches Ärzteblatt, 120, 797-803.
- Steubl, L. S., Büscher, R., Sander, L. B., Baumel, A., Barck, K., Sachser, C., ... & Domhardt, M. (2025). Attitudes Towards Digital Health Interventions in Germany: Findings From a Population-Based Representative Survey. Clinical Psychology in Europe, 7(3), 1-21.
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 18.04.2026, 10:00 – 11:30 Uhr
Ethische Aspekte von Organspende und Transplantation
28. März 2026
-
28. März 2026
Dr. med. Gertrud Greif-Higer MAE
Inhalt:
In der modernen Medizin sind ethische Belastungen durch die Möglichkeit der Organspende eng verwoben mit Entscheidungen am Lebensende und den zentralen ethischen Prinzipien wie Respekt vor der Autonomie von Patienten, Handeln zum Wohl und Vermeiden von Schaden/ Leiden sowie Gerechtigkeit. Transplantationen wiederum sind nur möglich bei vorhandenen Organspenden. Der Organmangel zwingt zur Auswahl der Patienten, die ein Organbekommen können mit großen Belastungen für die Kranken und ihre Angehörigen.
Nach der Transplantation sind lebenslange Medikamenteneinnahme und Kontrollen Pflicht und an eine gute Adhärenz gekoppelt, bei der medizinische und oft auch psychologische Unterstützung erforderlich ist. Dies trifft auch für Folgeerkrankungen, wie Carcinome und schwere Stoffwechselerkrankungen zu, die im Verlauf gehäuft auftreten.
Bei der Transplantation mittels Lebend-Organspende schließlich sind umfangreiche Voruntersuchungen durch „Mental health professionals“ zwingend erforderlich und in vielen Fällen auch in der Verarbeitung nach der Transplantation mit ihren Herausforderungen für die betroffenen Familien und andere Beteiligte. Die zentralen Themen sollen primär aus ethischer Sicht, aber auch im Kontext von Herausforderungen an Psychologen und Psychotherapeuten dargestellt und im Diskurs bearbeitet werden.
Literatur:
- Marckmann: „Ethische Fragen der Organtransplantation"
Weiterführende Literatur:
- Beidenbach, Th.; Banas, B.: Organspende und Transplantationsmedizin pocket XXS, z.B. antiquarisch
- S3- Leitlinie Psychosoziale Diagnostik und Behandlung von Patientinnen und Patientenv or und nach Organtransplantation. AWMF online, Registernummer 051 – 031
- Deutscher Ethikrat: Hirntod und Entscheidung zur Organspende. Stellungnahme, 2015 als PDF
- Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG, vormals BZGA): „Organspende und Gewebespende leicht erklärt“ und „Lebendorganspende leicht erklärt“ als PDF
Anmelde-und Teilnahmehinweise:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin: Samstag, 28.03.26, 10:00 – 13:00 Uhr
Ambulanzkonferenz (AKJP) - Eisinger
25. März 2026
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29. April 2026
Dipl.-Psych. Katja Eisinger
Alle Erstgespräche der akjp-Ambulanz werden unter Diagnose- und Indikationsaspekten besprochen (Pflichtseminar). Bitte immer vorher anmelden.
- Ambuko Eisinger: Mittwochs: 25.03. – 10:00 Uhr, 29.04. – 11:00 Uhr, in der Praxis von Frau Eisinger (Augustinerstr. 23, 55116 Mainz)
Psychopharmakologie I
24. März 2026
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24. März 2026
Dr. med. Jürgen Sandmann
Inhalt:
Es soll ein Überblick über Gruppen, Indikationen, und Wirkweisen von Psychopharmaka vermittelt werden.
Anmelde-und Teilnahmehinweis:
Offen für Interessierte.
Die Anmeldung erfolgt online über: https://www.mpi-seminaranmeldung.de
Format: In Präsenz in der Bibliothek des MPI.
Termin 1: Dienstag, 24.03.2026, 20:15 – 21:45 Uhr
Termin 2: Mittwoch, 29.04.2026, 20:15 – 21:45 Uhr
Ambulanzkonferenz (Erwachsene) - Adler
17. März 2026
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5. Mai 2026
Dr. med. Dr. phil. Matthias Adler
Hier werden alle Patient:innen vorgestellt, mit denen in der vergangenen Woche diagnostische Gespräche und ggf. Notfallinterventionen durchgeführt wurden. Die Fallbesprechung wird in einem kurzen Ergebnisprotokoll niedergelegt, das zu folgenden Punkten Stellung nimmt:
- Überweisungsmodus
- Diagnose (mit ICD-10 Ziffer)
- Indikation
- Vermittlung innerhalb der Ambulanz oder zu niedergelassenen Psychotherapeut:innen
- Überweisung an Psychiater:innen
- stationäre Therapie, Suchtberatung
- weitere körperliche Abklärung
Das Protokoll wird von Untersucher:in und jeweiliger Leitung der Ambulanzkonferenz unterzeichnet. Der Schwerpunkt liegt auf den klinisch handlungsrelevanten Aspekten, also der „Realitätsseite“ eines Falles. Dies steht nicht im Gegensatz zur psychoanalytischen Betrachtung, sondern macht diese erst sinnvoll möglich.
- Ambuko Adler: Dienstags: 17.03., 21.04., 05.05., jeweils um 18 Uhr, online
Ambulanzkonferenz (AKJP) - Kirsch
16. März 2026
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13. Juli 2026
Dipl.-Päd. Dr. phil. Sandra Kirsch
Alle Erstgespräche der akjp-Ambulanz werden unter Diagnose- und Indikationsaspekten besprochen (Pflichtseminar). Bitte immer vorher anmelden. Die Koordination übernimmt Lorena Deliot.
- Ambuko Kirsch: Jeden 2. Dienstag im Monat, 20.00 Uhr, am mpi
Ambulanzkonferenz (Erwachsene) - Regeltermin
16. März 2026
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13. Juli 2026
Dr. med. Dr. phil. Matthias Adler, Dipl. Pych. Firoozeh Aryaie-König, Dipl.-Psych. Steffi Keßeler-Scheler, Dr. med. Irina Tavlaridou
Hier werden alle Patient:innen vorgestellt, mit denen in der vergangenen Woche diagnostische Gespräche und ggf. Notfallinterventionen durchgeführt wurden. Die Fallbesprechung wird in einem kurzen Ergebnisprotokoll niedergelegt, das zu folgenden Punkten Stellung nimmt:
- Überweisungsmodus
- Diagnose (mit ICD-10 Ziffer)
- Indikation
- Vermittlung innerhalb der Ambulanz oder zu niedergelassenen Psychotherapeut:innen
- Überweisung an Psychiater:innen
- stationäre Therapie, Suchtberatung
- weitere körperliche Abklärung
Das Protokoll wird von Untersucher:in und jeweiliger Leitung der Ambulanzkonferenz unterzeichnet. Der Schwerpunkt liegt auf den klinisch handlungsrelevanten Aspekten, also der „Realitätsseite“ eines Falles. Dies steht nicht im Gegensatz zur psychoanalytischen Betrachtung, sondern macht diese erst sinnvoll möglich.
Jeden Donnerstag von 13.00-14.00 Uhr, online
Theorie der psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Behandlung
16. März 2026
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13. Juli 2026
Dipl.-Päd. Dr. phil. Eberhard Windaus
Die Fokalkonferenz findet das ganze Jahr über (außer in den Schulferien) fortlaufend statt. Die Teilnahme setzt die Bereitschaft zur Vorstellung von eigenem Fallmaterial voraus. Dieses wird dahingehend untersucht, ob eine Indikation für eine Fokaltherapie besteht. Die Fokaltherapie wird von der Gruppe in Intervision begleitet und protokolliert. Das Seminar dient als Nachweis für Erstinterviews, für klinische Erfahrungen in der Durchführung von Kurzzeittherapien und Krisenintervention. Die Veranstaltung wird mit 2 Fortbildungspunkten je Sitzung von der LPthK Hessen zertifiziert.
Ort: Sigmund-Freud-Institut, Myliusstr. 20, 60323 Frankfurt a.M., Seminarraum 4
Format: in Absprache mit dem Dozenten
Montags, 11.15-12.45 Uhr, fortlaufend außer in den hessischen Schulferien
Fokaltherapie-Konferenz
16. März 2026
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13. Juli 2026
Dr. med. Angelika Zoubek-Windaus
Die Fokalkonferenz bietet die Gelegenheit, sich mit dem fokalisierten Arbeiten innerhalb verschiedener Settings auseinanderzusetzen und dabei intensiv an einem Prozessverlauf teilhaben zu können.
Ziel der Arbeit ist das Finden und Formulieren, sowie das prozessabhängige Verändern eines Behandlungsfokus, der den zentralen Konflikt des Patienten, seine damit verbundene Abwehrstruktur und die szenische Beziehungsgestaltung mit aufnimmt. Dabei steht der Vorgang des Fokalisierens im Zentrum, welcher auf fokale Kurzzeittherapien im engeren Sinne (Fokaltherapien) ebenso seine Anwendung findet, wie settingunabhängig auf zeitlich begrenzte (ca. 25 Stunden) Phasen niedrig- oder höherfrequenter Langzeittherapien.
Die Konferenz findet ganzjährig wöchentlich statt. Es handelt sich um eine halb-offene Gruppe, die maximal 10 Teilnehmende umfassen kann. Die Gruppe ist geöffnet für Mitglieder des FPI, AFI und des mpi sowie Kandidat:innen dieser Institute. Die Teilnahmezeit sollte mindestens 1 Jahr umfassen. Es wird erwartet, dass alle teilnehmenden Kolleg:innen auch bereit sind, eigenes Fallmaterial vorzustellen. Die Veranstaltung ist zertifiziert und wird als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.
Anmelde- und Teilnahmehinweise:
Anhand von Protokollen wird ein Behandlungsprozess von Stunde zu Stunde über einen definierten Zeitraum vorgestellt unter gleichzeitiger Anfertigung eines Konferenzprotokolls.
Format: online
Donnerstags, 11.15–12.45 Uhr, fortlaufend, ganzjährig, ausgenommen in den Schulferien
Test-Seminar
12. März 2026
-
12. März 2026
Test